Ich bin keine sehr gute Strickerin, hier aber einige Dinge, die ich gelernt
habe, als ich mich vom Stricken nach Muster und mit passendem Garn
etwas gelöst habe:
Geniesse den Moment, die verschiedenen Garne auszubreiten,
nebeneinander zu legen und die optimale Kombination zu finden,
noch unabhängig davon, was du vorhast. Mach ein Foto, wenn du
zufrieden bist.
Hab keine Angst auch unterschiedliche Garnstärken zu kombinieren.
Die Wolle in deinem Paket sollte nicht allzu grosse Unterschiede
haben, so dass sie sich gut kombinieren lässt. Wenn du dünne und
dickere Garne kombinierst:
beginne mit der Nadelwahl bei Stärke 4-4.5. So wird das
Strickbild des dickeren Garnes etwas fester, das dünnere etwas
lockerer - im Gesamtbild wirkt es aber relativ ausgeglichen.
nimm das dünnere Garn (z.B. Sockengarn) gegebenenfalls
doppelt.
verstricke die unterschiedlichen Garnstärken mit einem zweiten
einfarbigen Garn (bspw. Cashmere oder Mohair), dann fallen die
unterschiedlichen Garnstärken noch weniger ins Gewicht.
Stricke von oben nach unten. So kannst du dich spontan für ein
T-Shirt, ein Bolero oder 3/4 Ärmel entscheiden.
Wähle ein eher schlichtes (oder langweiliges) Strickmuster,
vielleicht auch eines, das du schon kennst.
Mach eine Maschenprobe (ca. 25 Maschen x 20 Reihen). Das habe
ich bis jetzt oft ausgelassen, aber es lohnt sich um einen Eindruck zu
erhalten, wie die Kombination und das Strickbild aussehen. Zudem
hilft es beim Umrechen des Strickmusters.
Kauf notfalls einfach ein schönes Einzelsträngli Garn dazu, wenn es
nicht reichen sollte.
Es muss nicht alles komplett aus Wollresten sein. Verwende die
Wollreste als Auflockerung und Farbtupfer zu einer ausreichenden
Menge neuem Garn.
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